Casa Batlló GaudíBielefeld-Hauptbahnhof, 9.30 Uhr: Alle sind versammelt und die Reise kann beginnen. Mit 11 Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrerinnen (Frau Fuge-Wetzel und Frau Bratvogel) geht es zum Bahnsteig, um nach Düsseldorf zu fahren und vom Düsseldorfer Flughafen aus dann nach Barcelona zu fliegen. Uns war bewusst, dass die Zugfahrt und der Flug anstrengend werden, doch die Freude, unsere Austauschpartner wiederzusehen, die im vorherigen Jahr in Bielefeld waren, hat uns die Anstrengung und Müdigkeit vergessen lassen.

Endlich in Barcelona mit Verspätung angekommen, haben die Austauschpartner/-innen auf uns gewartet und es ging direkt zur Austauschfamilie nach Hause. Jede Schülerin/jeder Schüler wurde herzlich aufgenommen und am nächsten Tag ging schon das ganze Programm los. Treffpunkt war jeweils in der Austauschschule „Sant Ignasi“. Wir wurden herzlich von der Schulleiterin willkommen geheißen. Danach hatten wir eine Führung durch die Schule, dabei ist uns direkt aufgefallen, dass sie (mit 3 000 Schülerinnen und Schülern) viel, viel größer ist als unsere. Danach ging es auch schon durch Barcelona. Mit Bea (Deutschlehrerin der Spanier) als Stadtführerin haben wir uns die Architektur von Antoni Gaudí angesehen, unter anderem die „Casa Batlló Gaudí“ und die „Sagrada Familia“. Freitag waren wir in den Klassen, um einen kleinen Einblick in das spanische Schulprogramm zu erhalten. Nach zwei Stunden Schulunterricht hatten wir samt Austauschpartner/-in eine Exkursion nach Montserrat. Am Wochenende hatte dann jeder sein eigenes Programm mit der Austauschfamilie.

Die Schule Sant IgnasiMontserratDie Schule Sant Ignasi

Montag hatten wir eine weitere Stadtführung, wobei wir auf dem „Montjuic“ und in der Stierkampfarena waren, die aber jetzt eine Shoppingmall ist. Dienstag gab es dann eine Rallye mit dem ganzen Jahrgang der Spanier, denn es war der Tag des Namensgebers der Schule: Ignatius von Loyola (Sant Ignasi). Bei der Rallye musste man durch ganz Barcelona laufen und bestimmte Aufgaben erfüllen. Mit einem Abendessen in der Schule mit den Spaniern, deren Eltern, den Lehrerinnen und uns ging dann auch schon der letzte Tag des Austauschs vorbei.

Barcelona-Flughafen, 7.30 Uhr:

Jetzt ist leider die Zeit gekommen, „Auf Wiedersehen“ zu sagen, der schönen Stadt Barcelona, aber natürlich auch unseren wundervollen Austauschpartnern und Freunden, die sich super um uns gekümmert haben! Wir haben viele Erfahrungen gemacht und hatten eine spannende und aufregende Zeit in Barcelona. Neben den tollen Aktivitäten, die wir dort hatten, haben wir alle auch neue Freundschaften geschlossen. Daher werden wir diesen Austausch nicht so schnell vergessen und können ihn nur weiterempfehlen! Denn man bekommt nicht jeden Tag die Chance, an einem so tollen Austausch teilzunehmen! Daher danken wir nochmals den Austauschpartnern, deren Familien und natürlich den deutschen und spanischen Lehrerinnen und Lehrern, die uns diesen Austausch ermöglicht haben!