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Schulbüro

Exkursion zum Museum für russlanddeutsche KulturgeschichteZentralkurs Russisch in Detmold 

Am 01.07.2026 besuchten wir das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold und lernten viel über die Geschichte der Russlanddeutschen. Besonders interessant fanden wir zu erfahren, warum viele Deutsche nach Russland ausgewandert sind und welche Herausforderungen sie dort und später bei ihrer Rückkehr nach Deutschland erleben mussten.

Diana, Lara, Mark und Melanie

Wie lebten die Russlanddeutschen früher?

Am 1. Juli 2026 fuhr unser Russischkurs mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur August-Hermann-Francke-Schule in Detmold. Nach unserer Ankunft begann gegen 9 Uhr unser Programm. Gruppe 1 startete mit dem Escape Room, Gruppe 2 mit dem Workshop „Koffer packen“ und Gruppe 3 schaute den Film „Poka“ (deutsch: „Tschüss“). Unser Ziel war es, mehr über die Geschichte, Kultur sowie die Migrationswege und Hintergründe der Russlanddeutschen zu erfahren.

Im Escape-Room ging es darum, in das Museum „einzubrechen“ und bisher unentdeckte Gegenstände zu finden. Diese sollten dabei helfen, mehr über Alexander herauszufinden, der zu Beginn der Geschichte selbst nicht wusste, woher er eigentlich stammt.

Im Workshop beschäftigten wir uns mit verschiedenen Alltagsgegenständen der Russlanddeutschen. Wir durften uns Objekte wie Bibeln, eine Fibel, eine Jacke oder eine Mütze aussuchen. Dazu schauten wir kurze Videos an, notierten unsere Gedanken und Fragen und stellten unsere Ergebnisse anschließend der Gruppe vor.

Der Film „Poka“ war sehr interessant und zeigte anschaulich, wie der Alltag eines Russlanddeutschen aussah und wie schwierig es manchmal war, sich – insbesondere sprachlich – in Deutschland zu integrieren.

Nachdem alle Gruppen die Programmpunkte erfolgreich durchlaufen hatten, folgte ein Museumsrundgang unter dem Motto „Ausgepackt – auswandern, einwandern, ankommen“. Dabei erfuhren wir viel über den Fall „Der verlorene Junge“, der die Geschichte des jungen Alexander erzählt und seine Suche nach der eigenen Herkunft beschreibt. Außerdem lernten wir mehr über die Anfänge der Auswanderung nach Russland, die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs und die bewegte Geschichte der Russlanddeutschen.

Am Ende des Tages fuhren wir mit vielen neuen Eindrücken und einem größeren Verständnis für die Geschichte der Russlanddeutschen nach Hause. Da viele von uns selbst einen Migrationshintergrund haben, hat die Exkursion unser persönliches Interesse an diesem Thema noch einmal verstärkt.

Anita, Boris, Emilia und Kira

Eindrücke

Wir fanden die Exkursion in das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte sehr spannend und abwechslungsreich. Durch die verschiedenen Workshops hatten wir die Möglichkeit, die Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen auf unterschiedliche Weise kennenzulernen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren sehr freundlich und haben das gesamte Programm engagiert und interessant gestaltet.

Ilie, Viola und Xenia

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