Am Freitag, 26.06.2026, traten die Schulsieger des Ceciliengymnasiums in der Uni Bielefeld bei der Finalrunde des Wettbewerbs „Physik OWL“ an. Insgesamt 105 Schülerinnen und Schüler in 29 Teams bekamen eine Aufgabe, die recht ähnlich zu unserer Schulrunde war: Aus einem vorgegebenen Materialpaket sollte ein tragfähiges Boot gebaut werden, dass eine 500 g schwere Schatzkiste über einen ‚See‘ bringen sollte, der einem Planschbecken nicht unähnlich war. Bei den derzeitigen Temperaturen kam schnell die Frage auf, ob man sich nicht lieber selbst ins Wasser legen könne, aber das war leider nicht möglich.
Die Jahrgangsstufen 5 und 6 hatten dafür etwas anderes Material als die zweite Gruppe aus den Jahrgangsstufen 7 und 8.
In der Planungs- und Bauphase beschäftigten sich unsere beiden Teams mit dem Problem, entwickelten Lösungsansätze und setzten theoretisches Wissen in die Praxis um. Dabei waren nicht nur Fachkenntnisse gefragt, sondern auch Kreativität, Teamarbeit, Ausdauer und handwerkliches Geschick. Dabei arbeiteten die Teammitglieder eng zusammen, diskutierten unterschiedliche Ideen und verbesserten ihre Ergebnisse Schritt für Schritt. Eine Unterstützung oder gar Hilfen durch Herrn Köppe, der den Wettbewerb begleitete, war natürlich streng verboten.
Er stand zusammen mit den anderen Lehrkräften am Rand, begutachtete die Konkurrenz und schätzte zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Erfolgschancen der verschiedenen Boote.
Nach Ende der Bauphase ging es dann erst einmal in den Hörsaal 5 der Uni zur kleinen Show der „Event-Physik“ und danach in die Uni-Mensa.
Dann kam der große Abschluss und die Boote wurden getestet. Nach einer Schwimmprobe und dem Beladen sollte das Boot mit einem Handventilator angepustet werden und das Becken von einer Startzone bis zum gegenüberliegenden Zielpunkt durchqueren. Dabei wurde die Zeit genommen.
Nur ein einziges Boot hat diese Aufgabe überhaupt gemeistert, und das war unser Boot im Feld der Jahrgangsstufen 7 und 8: Gero, Jayden und Linus sind damit die unangefochtenen Sieger!
Alle anderen Boote durften in einer zweiten Runde dann unbeladen die Strecke absolvieren und die weiteren Plätze unter sich ausmachen.
In den Jahrgangsstufen 5 und 6 verpasste unser Team mit Dmytro, Keyan, Talha und Yevhenii knapp das Treppchen und erreichte eine gute Platzierung.
Der Erfolg ist das Ergebnis von großem Engagement und einer hervorragenden Zusammenarbeit innerhalb beider Teams. Gleichzeitig zeigt sich, wie spannend und abwechslungsreich Physik sein kann und dass sich Neugier sowie gemeinsames Arbeiten auszahlen.