| GimS – Gesundheitsförderung in und mit Schulen |
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| Geschrieben von Dr. Elisabeth Sahre | |
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Ausgangssituation, Aktivitäten Zunehmende Anforderungs- und Belastungssituationen für das gesamte Kollegium gehen einher mit den Auswirkungen veränderter Lebensbedingungen und Verhaltensweisen bei vielen Heranwachsenden. Dazu werden mehr und mehr physische (Kreislaufschwächen, Haltungsschwächen oder -schäden, Übergewicht) als auch psychische oder psychosomatische Beschwerden bei Schülern und Lehrern diagnostiziert. Immer häufiger beklagen Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Schülerinnen und Schüler Stresssymptome und -krankheiten wie z. B. Allergien und Depressionen. Ausgangspunkt des GimS-Projektes ist ein verändertes und vor allem erweitertes Gesundheitsverständnis. Zu dieser veränderten Perspektive hat maßgeblich die Ottawa-Charta der Gesundheitsförderung beigetragen, die 1986 auf der ersten Konferenz zur Gesundheitsförderung der Weltgesundheitskonferenz (WHO) in Ottawa verabschiedet worden ist: „Gesundheit als körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden“. Danach spricht man von Gesundheit in einem ganzheitlichen Verständnis, was weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit umfasst und auf die entsprechende gesundheitsförderliche Lebensstilentwicklung einzelner Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, die entsprechende Gestaltung des Schullebens, auf die Gesundheitsförderung intendierenden Öffnung von Schule und auf die Kooperation mit außerschulischen Partnern zielt. Der Schule kommt die Aufgabe zu, Kinder und Jugendliche zu befähigen, Verantwortung für die eigene und die Gesundheit anderer übernehmen zu können. In einer Arbeitsgruppe zum Projektthema, in der Lehrer, Eltern und Schüler mitarbeiten, werden seit Herbst 1997 nach der Bestandsaufnahme bereits laufender Projekte (Suchtprävention in Klasse 8; Präventionsveranstaltung zum Thema Essstörungen; Sexualerziehung in Klasse 6), von Unterricht und Arbeitsgemeinschaften die folgenden Projekte geplant und bereits verwirklicht:
Außerschulische Partner
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