Hebräischkurs in der Synagoge
Am Sonntag, 15. Januar 2012, besuchte der Hebräisch-Kurs von Herrn Fabritz die Eröffnung der Ausstellung „Gebauter Aufbruch“ in der Bielefelder Synagoge Beit Tikwa an der Detmolder Straße.
Da fast alle von uns die Synagoge noch nie von innen besichtigt hatten, war nicht nur die Ausstellung Mittelpunkt des Abends. Der Blick fällt zunächst in Richtung Thoraschrein. An der Wand hinter ihm sind die sieben Tage der Schöpfung in Glas eingearbeitet und beleuchtet. Ebenfalls aufgefallen ist uns Psalm 1, der an der rechten Wand zu lesen ist. Diesen haben wir auch schon in mehreren unserer Unterrichtsstunden übersetzt.
Ringsherum an den Wänden hängen die Tafeln der Ausstellung „Gebauter
Aufbruch“, auf denen 19 Synagogen, die seit den 1990er Jahren in
Deutschland gebaut worden sind, abgebildet sind und näher vorgestellt
werden. Es gibt auch eine Tafel von der Bielefelder Synagoge, die in der
Eingangshalle steht.
Wir setzten uns zunächst und Herr Adam, Vorstand der Jüdischen
Kultusgemeinde, richtete einige freundliche Worte an die Anwesenden.
Dann sprach der Architekt, Herr Beck, der die ehemalige
Paul-Gerhardt-Kirche zur Synagoge umgebaut hat, über diesen Umbau zur
Synagoge und im Anschluss daran hörten wir Psalm 127, gesungen von Herrn
Adam.
Nun hatten wir Zeit, die Tafeln mit den Synagogen und die
dazugehörigen Informationen genauer zu studieren und uns darüber
auszutauschen. Mir persönlich hat besonders die Synagoge in Speyer
gefallen, die erst 2011 fertiggestellt wurde, weil sie einladend
aussieht und eine freundliche Atmosphäre ausstrahlt. Vor dieser haben
wir auch einen guten Platz für ein Gruppenfoto gefunden, das einige
Mitglieder unseres Kurses zeigt.
Die Ausstellung ist noch bis zum 9. Februar 2012 für
Besucherinnen und Besucher zu sehen: Mo + Mi, 10.00 - 15.00; Di + Do, 10.00
- 17.00 Uhr.
→ Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Gebauter Aufbruch.
Neue Synagogen in Deutschland. Regensburg: Schnell + Steiner 2010.
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