| Musik verbindet |
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| Geschrieben von Fabian Grevelding | ||||
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Das Orchester spielte anschließend das Stück „Battlefield 1942“ von J. Erikson und einen Marsch aus der siebten Sinfonie von D. Schostakowitsch. Hierbei wurde für die Zuhörenden die beklemmende Stimmung, in der Schostakowitsch 1941 zur Zeit des Marsches deutscher Truppen auf Leningrad seinen Satz schrieb, greifbar.
Es folgten fünf gemeinsame Stücke, bei denen alle Ensembles gemeinsam
musizierten: Die „Eesti Missa“ von U. Sisask war dabei genauso vertreten
wie „Viva la vida“ von Coldplay.
Am Schluss des Konzertes stand – wie bei unserem letzten Besuch in Estland – „Ärkamise aeg“ von R. Eespere. Entstanden 1983, als Estland unter sowjetischer Besatzung litt, trug dieses Stück im Zuge der „Singenden Revolution“ zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit Estlands bei und spielt deshalb für die Esten auch heute noch eine wichtige Rolle.
Seit 1992 finden regelmäßig Konzerte mit unserer estnischen Partnerschule statt. Frau Bratvogel unterstrich in ihrer Begrüßung die verbindende Wirkung der Musik und hob hervor, dass aus den musikalischen Begegnungen mit unserem Partnerchor über gegenseitiges Verständnis hinaus bereits viele Freundschaften entstanden seien. Diese weiter zu pflegen hatten die beteiligten Schülerinnen und Schüler nach dem Konzert bei einem Büffet Gelegenheit.
Der nächste Besuch in Tartu von Bielefelder Seite aus ist für September 2011 geplant.
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