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 Am 19.01.2010 fand um 19.00 Uhr in der Aula des Ceciliengymnasiums ein englischsprachiges Theaterstück statt.
Wir, die Schülerinnen und Schüler des Kurses Darstellen und Gestalten der Jahrgangsstufe 8, hatten uns ein halbes Jahr auf diesen Tag vorbereitet. Eltern, Freunde, Lehrerinnen und Lehrer kamen, um sich die Aufführung anzusehen.
Sie basiert auf dem Theaterstück Lost in Space von Alan Posener. Die
Namen der Personen behielten wir bei, dachten uns allerdings weitere
Szenen und Charaktere aus und fügten diese hinzu, sodass wir
schließlich auf 36 Rollen kamen.
Lost in Space handelt von einer Astronautengruppe, bestehend aus
Forschern und Wissenschaftlern, die auf dem Weg zum Mars viele
Abenteuer erlebt. Sie gehören verschiedenen Religionen an (Hinduismus,
Islam, Judentum und Christentum) und diskutieren während des Fluges
über ihre verschiedenen Feste und Kulturen und beschließen daher,
unterwegs ihre Feste als ein gemeinsames Fest zu feiern.
 Plötzlich fliegt das Raumschiff in einen alten Satelliten, auf dem die
Crew das Weltraum-Café McSpace entdeckt. Dort werden sie herzlich von
Britney Spears begrüßt und bekommen noch einen besonderen Auftritt
geboten: Britney Spears tanzt mit ihren Tänzerinnen und singt ihre neue
Single Oops, I did it again. Leider wird sie dabei von Lady Gaga
gestört – das bedeutet Zickenkrieg. Glücklicherweise kommt gerade Mary
Poppins mit Charly an der Hand vorbei. Nun setzen die Astronauten ihren
Weg zum Mars fort und sehen sich eine TV-Show auf der Erde an, in der
Jugendliche in England vergnüglich ihre religiösen Feste erläutern.
 Als Eid, Diwali, Chanukka und Weihnachten immer näher rücken, reißt der
Kontakt zur Erde leider ab – die Crew ist nun auf sich allein gestellt
– und entdeckt am Tag des gemeinsamen Festes zum großen Erstaunen aller
einen neuen Stern, oder ist es nur ein Komet oder gar ein Raumschiff?
Offensichtlich handelt es sich um Lebewesen: Die erste Begegnung mit
Außerirdischen steht bevor. Die Aliens ihrerseits sind neugierig, aber
auch ängstlich und finden die Menschen hässlich, was auf
Gegenseitigkeit beruht. Doch mithilfe der Übersetzungsmaschinen klappt
die Verständigung am Schluss ganz gut.
Für unsere Proben haben wir viel Zeit auch außerhalb der eigentlichen
Unterrichtszeit geopfert. Die Tanz-Choreographie hat sich eine
Schülerin selbst ausgedacht und mit mehreren Mitschülerinnen eingeübt.
Auch das Bühnenbild wurde selbst gemalt. Ein gemeinsam gesungenes und
musiziertes Lied zum Chanukka-Fest sorgte für Abwechslung.
Kurz vor der Aufführung waren wir sehr aufgeregt, doch dank der
wunderbaren Beleuchtung, die die Bühne immer in das passende Licht
tauchte, machte es allen noch mal so viel Spaß.
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