Menu Content/Inhalt
Evangelische Religionslehre – Katholische Religionslehre Drucken E-Mail
Geschrieben von Ursula Koch / Christian Fabritz   

So wie bei den heute noch weit bekannten „Bodelschwinghschen Anstalten“ war auch die Gründung des Ceciliengymnasiums ein Akt religiöser Verantwortung in der Auseinandersetzung mit einer nur „weltlich“ orientierten Umwelt.

Die Lebensformen haben sich geändert, aber bei den Kolleginnen und Kollegen, die die Fächer Evangelische oder Katholische Religionslehre unterrichten, wird der Auftrag der Schule bis heute in dieser Weise verstanden:

  • Religiöse Erziehung am Ceciliengymnasium will die Wurzeln unserer Tradition und die Begründung der gültigen Werte aus der jüdisch-christlichen Überlieferung deutlich machen.
  • Sie wendet sich dem Menschen als ganzem zu, versucht nicht nur rational, sondern auch durch Rollenspiel, Musik, Bilder, Symbole, Stilleübungen bis hin zu Tanz und Meditation den Schülerinnen und Schülern Glauben erfahrbar zu machen. Dazu dienen wöchentliche Andachten, regelmäßige Gottesdienste und das Zusammensein im „Raum der Stille“.
  • Die Liebe zum Nächsten – von Jesus als ‚höchstes Gebot’ verkündigt – bedeutet für uns als Religionslehrerinnen und -lehrer auch, dass wir jeder Schülerin und jedem Schüler mit Achtung und Respekt für ihre eigene Würde begegnen.
  • Toleranz im Umgang mit dem Anderen, dem Fremden setzt einen eigenen Standpunkt voraus. Indifferenz ist keine Basis für das Gespräch zwischen den Konfessionen und Religionen. Darum ist es für uns wichtig, im Religionsunterricht solide Kenntnisse über die eigene wie auch über die anderen Konfessionen und Religionen zu vermitteln und die religiöse Gesprächsfähigkeit dadurch zu fördern.
  • Es hat sich gezeigt, dass in Krisensituationen, zumeist der unerwarteten und zunächst unfassbaren Begegnung mit dem Tod, die Frage nach Gott und dem Sinn unseres Lebens und Sterbens bei Einzelnen oder Gruppen aufbricht. Die in unserer Tradition verankerten Rituale und biblischen Texte sind eine Hilfe bei der Bewältigung von Leid und Verzweiflung – ohne dass dabei schnelle und billige Antworten gegeben werden müssten.
Zentralabitur
 
weiter