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Me and my Girl – eine Theaterkritik |
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Geschrieben von Jana Kupke
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Wunderschöne Kleider, vornehme Damen, zuvorkommende Herren, ein
Buttler, ein Herrenhaus und viel Geld. Das ist der Adel von
Großbritannien. Jedoch hat dieser ein großes Problem: Der Hausherr ist
gerade verstorben und ein Erbe muss her.
Leider ist dieser
vermeintliche Erbe ein uneheliches Kind aus der untersten Schicht der
Gesellschaft. Eine Katastrophe! Mit viel Witz und angenehm komischen
Dialogen wird das Stück zu einem wahren Austausch von Komik, Romantik
und viel Herzschmerz. Das damit verbundene Happy End lässt das Stück
trotzdem nicht vorhersehbar und langweilig wirken.
Das Orchester
unterstreicht den Gesang mit schöner, altmodischer Musik, übertönt
jedoch häufig den Gesang, der vor allem von dem Tontechniker wenig gut
unterstützt wird. Der manchmal etwas übertriebene Witz und die wenigen
tänzerischen Showeinlagen sind etwas schade, tun dem Gesamtbild jedoch kein Abbruch.
Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Stück für Jung und Alt.
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