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Geschrieben von Ursula Koch
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Wenkouni Zidwemba aus Ouagadougou (Burkina Faso) zu Gast im Ceciliengymnasium
Am 4. und 7. September besuchte Wenkouni Zidwemba das Ceciliengymnasium. Sie kam aus Burkina Faso und war für vierzehn Tage in Deutschland, um mit den Menschen hier über die Probleme ihres Landes zu sprechen, das zu den ärmsten der Welt gehört.
Wenkouni Zidwemba arbeitet nicht für internationale Organisationen und reist nicht von einer internationalen Konferenz zur nächsten. Sie arbeitet mit anderen Frauen in der protestantischen Gemeinde von Quagadougou Tanghin (Ouagadougou – gesprochen: „Wagadugu“ – ist die Hauptstadt des Landes).
Dort leitet sie einen Kindergarten, organisiert Handarbeitskurse für
Analphabetinnen (85% aller Frauen und Mädchen haben nie eine Schule
besucht), kämpft gegen den brutalen Brauch der Beschneidung von Mädchen
und klärt die Frauen auf, wie sie sich vor AIDS schützen können. Durch
kluge Vorratshaltung sorgt sie dafür, dass auch in den Hungermonaten
vor der Ernte Witwen und notleidende Gemeindeglieder preisgünstig
Getreide einkaufen können und kümmert sich um die Kranken in der Gruppe
von über hundert Frauen …
Ihr Arbeitseinsatz ist unbezahlbar, aber auch die Projekte kosten
Geld. Im Gottesdienst zum Schuljahrsende haben Schülerinnen und
Schüler, Lehrerinnen und Lehrer für den Schulbesuch bedürftiger Kinder
gesammelt. Mit dieser Spende helfen Wenkouni und ihre Mitarbeiterinnen
vielen Familien, weil Menschen, die nichts haben, auch die ca. 25 € für
den Grundschulbesuch ihrer Kinder nicht aufbringen können, geschweige
denn Bücher, Hefte und Schreibgeräte kaufen. Sie bedankte sich für die
Spende, erzählte, beantwortete in verschiedenen Lerngruppen Fragen und
– sang, denn sie drückt ihre Dankbarkeit und ihre Freude am liebsten in
Gesang und Tanz aus.
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